Mitteilung

NIP CON SMART – Der beste Weg zur Walzeneinstellung

Zur einfacheren Bedienung und zur Einbindung in Netzwerke wurde das Kontaktstreifenmessgerät weiter entwickelt.

Für die Gewährleistung einer korrekten Farbübertragung innerhalb der Offsetdruckwerke, und damit von entscheidender Bedeutung für das Erreichen höchster Druckqualität, ist die gleichmäßige Einstellung der Kontaktstreifenbreite zwischen den Farbwerkswalzen. Von der PITSID Polygraphische innovative Technik Leipzig GmbH wurde vor einigen Jahren das Kontaktstreifenmessgerät NIP CON vorgestellt. Durch seine einfache Bedienung und die schnelle und äußerst exakte Einstellung der Streifenbreite zwischen den Farbwerkswalzen ist es eine willkommene Hilfe und Unterstützung der Drucker und Servicemonteure in vielen Druckereien und bei Druckmaschinenherstellern weltweit. 
Das Gerät gibt zuverlässig Auskunft über die Einstellung der Pressung zwischen den Walzen. Durch den Einsatz paarweiser Sensoren links und rechts zwischen den Walzen kann auf eine eventuelle Beeinflussung bei der Verstellung sofort reagiert werden. Das Gerät bot zudem die Eingabemöglichkeit für die Sollwerte der Streifenbreite, sodass an den Druckwerken nur die richtige Paarung gewählt werden musste, um die Justage vorzunehmen. Diese wurde noch durch die Verwendung dreier LEDs für jeden Sensor vereinfacht, die im wahrsten Sinne des Wortes anzeigten, ob sich der eingestellte Wert im „grünen Bereich“ befand. Selbstverständlich ist die Messung auch an anderen Walzenpaarungen, z. B. im Feuchtwerk, bei Transportwalzen und in unterschiedlichen Verarbeitungsmaschinen möglich.

Weiterentwicklung für leichtere Bedienung

Nach Jahren des unveränderten Einsatzes war die Zeit gekommen, das Messgerät auf eine neue Stufe zu heben, es fit für die aktuellen Bedingungen im Drucksaal zu machen und in die Datennetzwerke des Nutzers einzubeziehen. Die bewährten Sensoren und der Messablauf blieben unverändert, die wesentliche Weiterentwicklung betrafen die Bedienung und die Datenkommunikation. Die Bedienung erfolgt jetzt über Tablet oder Smartphone. Der im Vergleich zum zweizeiligen Display wesentlich vergrößerte Bildschirm ermöglicht einen erheblich verbesserten Überblick über die aktuellen Einstellungen, wie Soll- und Istwerte, die Walzenkombination im Farbwerk und ein schnelles Umschalten zwischen den einzelnen Messstellen. 
Der größte Fortschritt wurde in der Vor- und Nachbereitung der Messungen erzielt. Denn diese können jetzt am PC mit einer grafischen Bedienoberfläche durchgeführt werden. Das Walzenschema wird als Grafikdatei in das mitgelieferte Programm geladen und der Bediener gibt alle technischen Angaben sowie die Sollwerte für jede einzelne Messposition ein. Das Messsystem besteht aus einem Tablet, dem Handgerät und zwei Sensoren inkl. Kabel. Die Übertragung der Daten geschieht mittels einer Funkverbindung zwischen dem Handgerät und dem Tablet. Auch das Umschalten zwischen den Messstellen erfolgt jetzt mit einem Tipp auf den Bildschirm – und schon werden die aktuellen Sollwerte angezeigt. Nach dem Positionieren der Sensoren zwischen den Walzen ist der aktuelle Wert sofort abzulesen. Bei der Verstellung bleiben die Sensoren an ihrer Position. Daher wird jede Veränderung sofort angezeigt. Die vom Vorgängersystem bekannte Ampelfunktion für die Messwerte ist geblieben. Der Bediener hat also alles im Blick, sowohl auf dem Handgerät mit den LEDs, als auch auf dem mobilen Bildschirm. Die extrem leichten Sensoren stellen zudem sicher, dass die Verstellung von einer Einzelperson unkompliziert erledigt werden kann. 

Einfache Netzwerkeinbindung

Eine Speicherung oder Protokollierung der gemessenen Werte war mit dem Vorgängermodell nicht möglich. Dank der neuen Schnittstelle und der Software entstehen vielfältige Optionen zum Datenhandling. Einfach die Daten auf den PC übertragen und das Recherchieren und Auswerten kann beginnen. 
Zur erheblichen Zeiteinsparung bei der Kontaktstreifeneinstellung gegenüber der visuellen Methode und Korrektur kommt die erleichterte Bedienung. Durch die Umstellung auf eine „smarte“ Oberfläche und die mögliche Einbindung des Systems in Netzwerke ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt, die im Rahmen der „Industrie 4.0“ die immer weiter fortschreitende Digitalisierung der Abläufe unterstützt. 
Die PITSID Polygraphische innovative Technik GmbH in Leipzig ist eine Schwesterfirma des Sächsischen Instituts für die Druckindustrie. Die umfangreiche Produktpalette bietet unterschiedlichste Messgeräte für die grafische Industrie und Verarbeitungsmaschinen. So können mit den Systemen Passer und Register, die Walzenjustage, Zugkräfte, Aufzughöhen und der IPA-Gehalt des Offsetfeuchtmittels, um nur einige Einsatzmöglichkeiten zu nennen, bestimmt werden.